Raubtiere
Raubtiere (Carnivora) sind eine Ordnung der Säugetiere. Carnivora bedeutet fleischfressend. Die lateinische Bezeichnung „Carnivora“ setzt sich aus den lateinischen Begriffen caro, carnis (Fleisch) und vorare (verschlingen) zusammen. Allerdings ernähren sich nicht alle Raubtiere in erster Linie von Fleisch.Neben den klassischen Landraubtieren gehören auch die Robben oder Wasserraubtiere zu dieser Ordnung. Bei weitem nicht alle fleischfressenden Organismen werden zu den Raubtieren im engeren Sinne gezählt. Andere räuberische Tiere (Prädatoren), wie etwa Haie, Raubsaurier oder Adler werden zwar umgangssprachlich bisweilen auch als Raubtiere bezeichnet, doch sind im wissenschaftlichen Sinne nur die Angehörigen der Säugerordnung Carnivora unter dem Begriff zu verstehen.
Zu den in Deutschland lebenen Raubtiere gehören u.a.
- Katzenartige (z.B. Haus- und Wildkatze, Luchs)
- Hundeartige (u.a. Hund, Wolf und Fuchs, Marder und Robben)
In Brandenburgs Wälder sind nur Verträter der hundeartigen Raubziere zu finden, worunte sich auch ein Teil "Neubürger" (Neozoe) befinden.
Neubürger (Neozoe)
Unter Neubürger (Neozoen) versteht man Tierarten, die vom Menschen in fremde Gebiete gebracht worden sind, in denen diese Arten vorher noch nicht existierten. Damit eine Neozoe (aus dem Griechischen = Neutier) „Neozoe“ genannt werden darf, müssen drei Bedingungen erfüllt sein.
- Die Einbürgerung muss durch den Menschen stattgefunden haben.
- Die Einbürgerung muss nach 1492 stattgefunden haben (dieser Zeitpunkt symbolisiert mit der Entdeckung Amerikas den Beginn der Kolonialisierung und die damit immer intensiver gewordene Vernetzung der einzelnen Länder auf der Erde).
- Es muss sich um eine sich selbst reproduzierende Population handeln, die ohne das Zutun des Menschen überlebensfähig ist.
