|
|
Glossar - Begriffserklärung aus der Netztechnik1 10Base5 Thick Ethernet Yellow-Cable
10Base2 Thin Ethernet Cheepernet
10BaseT 802.3
10BaseFL
100BaseFX
Ethernet über eine Multimode-Glasfaser bei einer Wellenlänge von 850 nm. Die maximale
Ethernet auf Basis von Kategorie 5 UTP-Kabeln bis maximal 100 m und 100 MHz.
10GBaseSX4
10GBaseSW
Ethernet über Glasfaser bei einer Wellenlänge von 850 nm und einer Kabellänge von maximal 65 Metern.
Ethernet über Glasfaser bei einer Wellenlänge von 1310 nm und einer Kabellänge von maximal 10 km.
Ethernet über Glasfaser bei einer Wellenlänge von 1310 nm und einer Kabellänge von maximal 10 km.
Ethernet über Glasfaser bei einer Wellenlänge von 1550 nm und einer Kabellänge von maximal 40 km.
Ethernet über Glasfaser bei einer Wellenlänge von 1550 nm und einer Kabellänge von maximal 40 km. B
Baum-Topologie
Ein Baum-Netzwerk ist so aufgebaut, wie ein Stammbaum. Man hat einen Hub/Switch, an dem
entweder weitere Hubs/Switches angeschlossen sind, oder direkt Computer. Man kann nahezu
beliebig viele Hubs/Switches hintereinander schalten.BNC Netzwerkstecker, die früher bei 10Mbit/s Netzwerk eingesetzt wurden. Bus-Topologie
Das Netzwerkkabel geht jeweils von einem Computer zum nächsten. Die Computer sind mit T-Stücken am
Netzwerkkabel verbunden. An den Enden werden 50 Ohm Widerstände angebracht, sogenannte "Terminatoren". Der
Nachteil am Bus-Netzwerk ist, dass wenn irgendwo ein Kabel defekt ist, dass dann das gesamte Netzwerk funktionsunfähig
ist.
C Cross-Over-Kabel Wenn man zwei Computer direkt, also ohne Hub / Switch verbinden möchte, braucht man ein Crosslinkkabel. Es besitzt ebenfalls RJ45 Stecker an beiden Enden, allerdings sind die Anschlüsse gedreht. Man kann diese Kabel nicht zum Verbinden einer 10/100Mbit/s Netzwerkkarte mit einem Hub /Switch benutzen.
D Dateien freigeben Im LAN ist es oft sinnvoll bestimmte Teile seiner Festplatte anderen Netzteilnehmern zugänglich zu machen. Dafür ist es nötig in den Netzwerkeigenschaften die “Datei- und Druckerfreigabe” zu aktivieren. Dann ist es möglich einzelne Ordner oder ganze Festplatten freizugeben, indem man auf den freizugebenden Ordner rechtsklickt und den Menüpunkt “Freigabe... ” auswählt. E
Ethernet Ethernet-Standards G Gateway Wenn Sie die IP 192.168.42.15 haben und möchten auf einen Computer mit der IP 192.168.222.34 zugreifen, dann geht dies nicht ohne weiteres, weil die beiden Computer in verschiedenen Sub-Netzen sind. Der erste ist im Netz 192.168.42.x und der zweite im Netz 192.168.222.x . Um den Zugriff trotzdem zu ermöglichen muss man den Umweg über ein Gateway gehen.
H
HomePNA HomePNA (Phoneline Networking Alliance) ist eine Allianz, die sich dem Markt der Heimnetze widmet und ist eine Alternative zu den DSL-Verfahren bietet. HomePNA stellt über eine einfache meist vorhandene Telefonverkabelung eine Hausvernetzung her, die für Computernetzwerke nutzbar ist. Die Telefonleitung wird dabei zum Telefonieren nicht eingeschränkt. Über ein PNA Netz können bis zu 50 Netzkwerksegmente (Computer, Router, Hub) angeschlossen werden. HomePNA kö nnen bis zu 240 MBit/s erreicht werden und ist in der USA eine weitverbreitete Technik für Heimnetzwerke. Hubs
Zu beachten ist, dass ein Hub ohne sogenannte "Bridge" nur die 10Mbit/s Netzwerkkarten miteinander verbindet und die 100Mbit/s Netzwerkkarten miteinander verbindet, aber nicht die 10Mbit/s und die 100Mbit/s Karten. I IP Wenn man das TCP/IP Protokoll benutzt, wird der Computer über eine Nummer (IP) angesprochen. Diese Nummer hat immer die Form: x.x.x.x Sie besteht aus 4 Segmenten. Jedes Segment ist genau ein Byte groß, kann also Zahlen von 0 bis 255 aufnehmen (z.B. 192.168.42.15). Die IP-Adressen, die mit 192.168.x.x beginnen sind für private Netzwerke reserviert und Sie sollten auch nur solche IP-Adressen verwenden. Jeder Computer muss eine unterschiedliche IP haben, sonst kann es zu Problemen führen. IPX Ein älteres LAN-Protokoll, dass schneller als TCP/IP arbeitet, aber auch störungsanfälliger ist. L
LAN => Local-Area-Network. LAN ist der Überbegriff, mit dem man alle kleineren Netzwerke bezeichnet, egal ob es sich um Baum- oder Bus-Netzwerke handelt. N Netzwerkadapter Man sollte heute schon eine 100 MBit/s oder 1000MBit/s Netzwerkkarte benutzen. Diese Karten haben sich mittlerweile als
Standard durchgesetzt. Zum einen aus Geschwindigkeitsgründen, zum anderen wegen der geringeren
Störungsanfälligkeit der Sterntopologie. Netzwerkkarte 10/100/1000 MBit/s NIC (siehe Netzwerkadapter)
Netzwerktechnologie Die gängigsten Netzwerktechnologien: P
Patchkabel Man verwendet diese Kabel, um 10/100Mbit/s Netzwerkarten mit Hubs / Switches zu verbinden. Sie haben jeweils einen RJ45 Stecker an beiden Enden.RJ45 Standard-Stecker von Patch- und Crosslinkkabeln PPPoE Ein Protokoll, das es ermöglicht sich über die Netzwerkkarte mit dem Internet zu verbinden. Diese Technik wird von T-Online bei der T-DSL Technologie eingesetzt. Printerserver Um einen Netzwerkdrucker einzurichten, kann man sich auch eines Printerservers bedienen. Dabei handelt es sich um Geräte mit eigenem Prozessor, die sich ausschliesslich um den Druckvorgang kümmern. Preiswerte Printserver können einen Drucker bedienen. Professionelle Geräte ermöglichen meist den Anschluss von 3 Druckern. ProxyServer Wenn ein Computer mit dem Internet verbunden ist und ein zweiter Computer möchte sich ebenfalls mit dem Internet verbinden, dann fallen auch Kosten für beide an. Eine andere Möglichkeit ist es, dass der erste Computer einen ProxyServer installiert. Der zweite Computer richtet dann seine Anfragen an den ProxyServer und der macht den Rest. Um einen ProxyServer einzurichten benötigt man lediglich ein Programm und ein paar Einstellungen im Browser. Einen guten und leicht bedienbaren ProxyServer gibt es bei www.janaserver.de . Wir empfehlen die Version 1.45 bzw. 1.46, weil diese leichter zu bedienen sind. Nach der Installation müssen Sie lediglich in den Einstellungen unter der Registerkarte "Allgemein" einstellen, dass der Janaserver als http-Proxy fungieren soll. Nun muss dem Browser des zweiten Computers noch gesagt werden, dass er den Proxy ansprechen soll. Internet Explorer: Im Menü "Internetoptionen" unter "Bearbeiten" bzw. "Extras" befindet sich die Registerkarte "Verbindungen". Unter "LAN-Einstellungen" tragen sie die IP-Adresse des ersten Computers ein, als Anschluss tragen sie "8080" ein. Netscape: Im Menü "Einstellungen" unter Bearbeiten, dann auf "Erweitert". Hier befindet sich der Punkt "Proxies". Stellen Sie auf "Manuelle Proxy-Konfiguration" um und geben Sie unter "Anzeigen " die IP-Adresse des ersten Computers ein, als Anschluss tragen Sie "8080" ein. Die einfachste Alternative zum Einsatz eines Proxy-Servers ist das Windows-Interne ICS (Internet Connection Sharing). Hierbei wird der Rechner welcher mit dem Internet verbunden ist gleichzeitig als Router eingesetzt. Dazu wird auf die Internetverbindung rechtsgegklickt -> und unter den Eigenschaften ICS aktiviert. Die IP des Rechners wird automatisch auf 192.168.0.1 gesetzt. R
Router Ein Router ist ein Gerät, das die Funktionen eines ProxyServers übernimmt. Der Router wird an einen Hub/Switch angeschlossen und stellt allen Computern im Netzwerk einen Internetzugang zur Verfügung. Der Vorteil ist, dass immer nur eine Leitung belegt wird. Und im Gegensatz zu einem normalen ProxyServer muss kein Computer angeschaltet werden. S Subnetmask Switch
Server
Für die Server-Hardware wird in der Fachsprache der Begriff Host benutzt. Für den Server als Software-Begriff gibt es keine weitere Bezeichnung. Ob es sich bei einem Server um einen Host oder um eine Software handelt, ist daher nur aus dem Kontext oder mit Hintergrundwissen erkennbar. T
TCP/IP Das gebräuchlichste Internet und LAN Protokoll. Um die Datenübertragung sicherer zu machen werden die Datenpakete sooft geschickt, bis eine Empfangsbestätigung angekommen ist. W
W-LAN Wireless LAN, also ein Netzwerk, dass ohne Kabel auskommt. Hier werden die Daten per Funk übertragen. Die Reichweiten liegen bei maximal 300m im freien mit Sichtkontakt oder ca. 10-30m innerhalb von Gebäuden. Ein aktuelles Wireless-Netzwerk arbeitet mit einer einer 54Mbit/s Technologie, es sind aber auch noch viele Adapter mit 11 MBit/s im Umlauf. Wake-On-LAN Wake-On-Lan ermöglicht das Starten eines Computers über ein Netzwerk. Dazu braucht man eine Netzwerkkarte, die Wake-On-LAN unterstützt und mit einem Mainboard, das ebenfalls diese Funktion unterstützt, verbunden ist. Zusätzlich wird ein spezielles Programm benötigt, welches von einem anderen Computer ausgeführt wird. |