Standleitungen sind teuer und unflexibel. Der Viprinet® Multichannel VPN Router™ bündelt stattdessen preisgünstige Breitbandangebote zu einer sicheren virtuellen Standleitung.
Mit dem Viprinet Multichannel-VPN-Router schalten Systemverwalter bis zu sechs physikalische Breitbandleitungen
zu einer einzigen virtuellen Standleitung zusammen.
So erzielten sie im besten Fall über 100 MBit/s im Downstream und rund 6 MBit/s im Upstream – für weniger als 200 Euro monatlich. Im dem passiv gekühlten 19-Zoll Gehäuse des Routers arbeitet eine 1-GHz-CPU mit 256 MByte RAM und 128 MByte Flash-RAM unter einem speziell angepassten Linux-Betriebssystem. Ein Fast-Etherneta - Adapter sorgt für die LAN-Anbindung des Routers. Sechs Slots stehen für Ethernet-Adapter oder Karten fürADSL 2+ oder ISDN-Modems bereit. Zusätzlich können auch externe Kabel-Modems angeschlossen werden.
Ein eigens entwickelter TCP/IP-Stack und die im Router enthaltenen Quality-of-Service-Funktionen (QoS) sollen sicherstellen, dass die Daten-Pakete während der Übertragung in der vorgesehenen Reihenfolge beim Empfänger eingehen. Bestimmte Dienste, Abteilungen und Mitarbeiter können bevorzugt oder nachrangig bei der Bandbreitenzuweisung behandelt werden. IP-Telefonie beispielsweise wird auch bei Vollauslastung der Anbindung störungsfrei und in bester Qualität möglich.
Durch das Bündeln von nur drei ADSL-Leitungen wird laut Hersteller bereits eine Verfügbarkeit von über 99,99 Prozent im Jahresdurchschnitt erzielt. Eine typische Konfiguration des Routers, bestehend aus einem Basisgerät mit drei ADSL-Modulen und einmal ISDN, wird rund 3000 Euro kosten. Als Verkaufsstart gibt der Hersteller Ende Juni dieses Jahres an.